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Zürcher Prionen-Forscher erhält Ernst-Jung-Preis

Hamburg/Zürich (dpa/sda) Die Prionen-Forscher Adriano Aguzzi in Zürich und Hans Kretzschmar in Göttingen erhalten den diesjährigen Ernst-Jung-Preis für Medizin zu gleichen Teilen. Ihre Arbeit ist im Zusammenhang mit Rinderwahnsinn von Wichtigkeit.

Die Professoren Adriano Aguzzi und Hans Kretzschmar sind im Feld der gegenwärtig akuten Prionen-Forschung tätig. Veränderte Prionen (Eiweisskörper) sind bei an BSE erkrankten Rindern besonders in Gehirn und Nervensträngen konzentriert.

Aguzzi vom Institut für Neuropathologie des Universitätsspitals Zürich erhält den Preis "für seine hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten zur Entstehung und Übertragung der Prionen-Erkrankungen", teilte die Stifung am Mittwoch mit.

Kretzschmar, Direktor des Instituts für Neuropathologie Göttingen wird für seine "herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zur molekularen, zellulären und klinischen Neuropathologie von Prionen- Erkrankungen", ausgzeichnet.

Der jährlich verliehene Ernst-Jung-Preis der Hamburger Jung- Stiftung für Wissenschaft und Forschung ist mit 400 000 Mark (320 000 Franken) dotiert. Er gehört zu den höchstdotierten Medizinpreisen in Europa.

Mit ihm werden bahnbrechende medizinische Forschungen ausgezeichnet und weiter gefördert. Die Auszeichnungen sollen an diesem Freitag in der Handelskammer Hamburg übergeben werden.

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