Stiftung Gen Suisse: Präsidiumswechsel zum Jahresbeginn

Bern, 9. Januar 2003. - Unter einem neuen Präsidium startet Gen Suisse, die schweizerische Stiftung für eine verantwortungsbewusste Gentechnik, ins neue Jahr. Der Berner Anatomie-professor Peter Gehr und die Aargauer Nationalrätin Christine Egerszegi-Obrist wurden vom Stiftungsrat per 1. Januar 2003 zum neuen Präsidenten bzw. zur neuen Vizepräsidentin gewählt. Professor Richard Braun und alt Nationalrätin Eva Segmüller, die über 11 Jahre als Stiftungs-präsident bzw. -Vizepräsidentin engagiert und unermüdlich die Geschicke von Gen Suisse geleitet haben, bleiben weiterhin Mitglieder des Stiftungsrates.

Vorbildlicher Einsatz für den Gentechnik-Dialog
Seit bald 12 Jahren setzt sich die von der Interpharma finanzierte Stiftung Gen Suisse für die Förderung des Wissens und des Dialogs über die Gentechnik in der Bevölkerung ein. Prof. Dr. Richard Braun, ehemaliger Direktor des Instituts für allgemeine Mikrobiologie der Universität Bern und ein Pionier der Wissenschaftskommunikation im Bereich Gentechnik, führte zusammen mit der St. Galler CVP-alt Nationalrätin Eva Segmüller das Präsidium der Stiftung seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Nach über einem Jahrzehnt grossen Engagements und unermüdlichen Einsatzes haben sie sich letztes Jahr entschieden, von ihrem Amt als Präsident bzw. Vizepräsidentin zurückzutreten. Beide bleiben Gen Suisse weiterhin als Mitglieder des Stiftungsrates treu.

Unter neuem Präsidium ins neue Jahr
Seit anfangs Jahr steht die Stiftung unter dem Vorsitz des neu gewählten Präsidenten, Prof. Dr. Peter Gehr und der neuen Vizepräsidentin, Nationalrätin Christine Egerszegi-Obrist. Gehr ist Leiter der Abteilung für Histologie am Anatomischen Institut der Universität Bern und setzt sich als Gründer des Berner Wissenschafts-Cafés, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Bern und der Stiftung Science et Cité, seit Jahren für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ein. "Wissenschaft ganz allgemein und speziell die Genforschung haben in unserem Land einen sehr hohen Stellenwert. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung. Und diese setzt einen offenen und wissenschaftlich fundierten Dialog mit der Öffentlichkeit voraus", begründet Gehr sein Engagement.
Für die politische Verankerung von Gen Suisse sorgt künftig die Aargauer FDP-Nationalrätin Christine Egerszegi-Obrist. Seit jeher in forschungspolitischen Fragen aktiv steht für die diplomierte Sprachlehrerin folgende Zielsetzung im Vordergrund: "Radikale Verbote und Moratorien sind keine angemessene Reaktion auf Vorbehalte und Ängste in der Bevölkerung. Die Gentechnik soll innerhalb strenger gesetz-licher Leitplanken stattfinden, welche Missbräuchen einen Riegel schieben, sinnvolle Anwendungen jedoch fördern."

Mit der neuen Leitung und einem erweiterten Mitgliederteam von Stiftungsrat und Patronatskomitee (siehe Liste) ist die Kontinuität der Aktivitäten von Gen Suisse optimal gewährleistet. Der Dialog geht weiter.

Für weitere Informationen:

Stiftung GEN SUISSE
Postfach
CH-3000 Bern 14
Tel.: +41 (0)31 356 73 84
Fax: +41 (0)31 356 73 01

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