Ein Beitrag von Hans-Peter Schreiber (Herausgeber) zur Bioethik-Debatte. Mit einem Vorwort von Werner Arber, Nobelpreisträger.
Der rasante Erkenntnisgewinn der letzten Jahrzehnten über Entstehung und Verlauf vieler Erkrankungen stellt unser Wissen auf eine neue Grundlage und eröffnet viel versprechende Entwicklungsmöglichkeiten präventiver und diagnostischer Verfahren und Therapien. Gleichzeitig dringt diese Forschung in Bereiche vor, die das Grundverständnis vom Menschsein tangieren, und zwingt uns, jene Begriffe neu zu überdenken, die für unser menschliches Selbstverständnis essenziell sind. An welchen normativen Kriterien sollen wir uns orientieren, um zwischen moralisch vertretbaren und moralisch verwerflichen Technikanwendungen sinnvoll unterscheiden zu können?
Renommierte Beitragsautoren nehmen Stellung zu Themen, die anthropologische, ethische, rechtliche, kulturelle und soziale Fragen erzeugen: ethische und sozialpolitische Implikationen neuer molekulargenetischer Diagnostikverfahren; Perspektiven und Folgen von Klonierungstechniken; moralische und grundrechtliche Fragen der Embryonen und Stammzellforschung; ethische Kritikpunkte hinsichtlich Patentschutz biotechnologischer Erfindungen.
Das Buch ist erschienen im Birkhäuser-Verlag, Basel - Boston - Berlin (SBN 3-7643-7065-3 ( www.birkhaeuser.ch )
© 2009
, Postfach, 3000 Bern 14 - Tel.: +41 31 356 73 84, Fax +41 31 356 73 01
Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:58