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Landwirte wollen Regeln für Gen-Produkte

Paris (sda/reuters) Landwirte aus den USA und Europa haben die Welthandelsorganisation (WTO) aufgefordert, klare Regeln für den weltweiten Handel mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln aufzustellen.

Der Generalsekretär des Internationalen Bundes der Agrarerzeuger, David King, sagte am Samstag in Paris, die zögerliche Haltung der Europäischen Union (EU), genmanipulierte Lebensmittel aus den USA nach Europa hereinzulassen, könne die entsprechenden WTO-Gespräche in diesem Monat in Seattle gefährden.

Die Biotechnik werde möglicherweise zu einem Handelshemmnis. Das sei eine politische Frage. Die Angst der Verbraucher vor gentechnisch veränderten Produkten habe die EU zu einer restriktiven Importpolitik angehalten.

Vor allem gentechnisch veränderte Mais- und Soja-Produkte aus den USA haben viele EU-Länder nicht hereingelassen. Die USA beklagen, dass ihnen so 200 Millionen Dollar an Ausfuhrerlösen in den vergangenen zwei Jahren entgangen sind.

Die USA drängen, dass die WTO Regeln für den ungehinderten Handel mit diesen Produkten aufstellt. Für Umweltschützer wie etwa Greenpeace sind jedoch viele Fragen im Zusammenhang mit möglichen Folgen genmanipulierter Pflanzen noch nicht geklärt.

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