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HIV-Resistenz bei Kombinationstherapien - Zurückhaltung mit Tests

Bern (sda) Ein erheblicher Prozentsatz der HIV-Infizierten entwickelt eine HIV-Resistenz gegen die angewendete antiretrovirale Kombinationstherapie. Bei Resistenztests ist jedoch Vorsicht geboten.

Resistenztests sollten von akkreditierten Laboratorien durchgeführt werden, welche eine strikte Qualitätssicherung einhalten und Zugang zu einer modernen Resistenzdatenbank haben. Dies empfiehlt die Subkommission Klinik der Eidg. Kommission für Aidsfragen (SKK), wie dem BAG-Bulletin vom Montag zu entnehmen ist.

Auf Grund der zurzeit verfügbaren Daten empfiehlt die SKK Resistenztests bei unbehandelten Patienten mit einem Primärinfekt und bei einem frühen Therapieversagen.

Gemäss BAG-Bulletin bleiben bei mindestens 30 Prozent aller Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie erhalten, Viren im Blut. Bei jedem Therapieversagen sinkt die Erfolgsrate für eine nachfolgende Therapie. Aus diesem Grund wächst die Nachfrage nach Tests, welche Resistenzen analysieren und die Wahl geeigneter Folgetherapien unterstützen können.

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