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Expo.02: Novartis zeigt in Neuenburg Putzroboter für die Blutbahnen

Bern (sda) In "Biopolis", der Expo-Stadt von Novartis in Neuenburg, soll der Besucher erfahren, was es bedeuten könnte, mit Putzrobotern im Blut oder mit Stammzellen im Gehirn zu leben. Der Pharmakonzern hat sein Projekt am Freitag den Medien vorgestellt.

Das Novartis-Projekt "Biopolis - Begegne deiner Zukunft" gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft. "Biopolis" ist eine Stadt im Jahr 2022. In ihr sind viele Ziele der biomedizinischen Forschung bereits Tatsache geworden.

Gemäss Heinz Boller, Leiter von Novartis Schweiz, soll das Projekt einen Einblick in die Biomedizin mit ihrem grossen Potenzial gewähren, aber auch ihre Grenzen und Probleme aufzeigen.

Die Besucherinnen und Besucher sollen in "Biopolis" erfahren, wie die Gentechnik unser Leben in den nächsten 20 Jahren verändern könnte. Im "Club" beobachten sie Bewohner auf Biopolis, die miteinander über die Freuden und Leiden der modernen biomedizinischen Errungenschaften diskutieren.

Nachwachsende Augenlinsen zu verkaufen

Im "Store", einer Reihe von Einkaufsboxen, werden solche Zukunftsprodukte angepriesen. Zum Beispiel Putzroboter für die Blutbahnen, nachwachsende Augenlinsen oder eine biologisch abgesicherte Partnersuche.

Der "Pool" macht auf die Formenvielfalt des Lebens aufmerksam: Fische, Mäuse, Medusen und Einzeller sind zu sehen. Am Ausgang von "Biopolis" schliesslich steht die "Genom-Uhr". Im Verlauf der Expo.02 wird sie das gesamte menschliche Erbgut durchbuchstabieren: über drei Milliarden Buchstaben.

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