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Weltweiter GVO-Anbau steigt weiter an

Bern (sda) Die Anbauflächen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) steigen weiter an. 1996 existierten weltweit noch 1,7 Mio. Hektaren transgener Pflanzen, 2001 waren es bereits 52,6 Mio. Hektaren. In der Schweiz ist die GVO-Freisetzung verboten.

Die Zunahme im Jahr 2001 war wieder stärker, nachdem zwischen den Jahren 1999 (39,9 Mio. Hektaren) und 2000 (44,2 Mio. Hektaren) das Wachstum etwas gebremst wurde, wie dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst (LID) vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Primär werden Soja, Mais, Baumwolle, Raps und Kartoffeln angebaut. In vier Ländern befinden sich 99 Prozent der Anbaufläche: In den USA (68 %), Argentinien (22 %), Kanada (6 %) und China (3 %). Transgene Pflanzen werden zudem in Mexiko, Bulgarien, Uruguay, Rumänien, Spanien, Indonesien und Deutschland angebaut.

Restriktiver Umgang in der Schweiz

In der Schweiz ist die GVO-Freisetzung verboten und Gegenstand der parlamentarischen Gen-Lex-Debatte. Bundesrat und Ständerat setzen für den Umgang mit GVO auf ein strenges Bewilligungsregime. Im Nationalrat ist die Debatte hängig. Die zuständige Komission hat sich bereits für ein fünfjähriges Moratorium entschieden.

Im November 2001 hatte das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) ein Gesuch der ETH Zürich für einen Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Weizen abgelehnt. Der Entscheid führte zu empörten Reaktionen in Forscherkreisen.

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