London (sda/afp) Internationale Gentechniker haben einen weiteren Durchbruch erzielt: Eine Gruppe aus kanadischen, britischen und US-Forschern erarbeitete eine so genannte Genom-Karte, auf der die etwa 2,6 Milliarden Basenpaare der Maus angeordnet werden können.
Dies berichtete das Wissenschaftsmagazin "Nature" am Sonntag im Internet. Mit der Darstellung des Maus-Genoms, das seit vergangenem Jahr zu 99 Prozent entschlüsselt ist, könnten laut den Autoren restliche Lücken in der Genom-Karte des menschlichen Erbguts geschlossen werden.
Daraus liessen sich wiederum Genom-Karten für weitere Säugetiere ableiten. Maus und Mensch haben bis zu 90 Prozent gleiche Gene. Das Genom der Maus besteht aus etwa 2,6 Milliarden Basenpaaren. Genom-Karten geben - ähnlich wie eine Landkarte - die Lage einzelner Gene oder anderer Bezugspunkte wieder.
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Letzte Änderung: 2004-11-30 00:00:00