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Humanitäre Krise im südlichen Afrika: WFP hält GVO-Lebensmittel für unbedenklich

Genf (sda) Das Welternährungsprogramm (WFP) hält gentechnisch veränderte Lebensmittel für ungefährlich. Die UNO-Organisation ist vor allem besorgt über das Schicksal von 2,3 Millionen hungernden Menschen in Sambia. Das Land lehnte bisher US-Spenden mit gentech-Mais ab.

"Ohne die USA können wir unsere Arbeit nicht machen", sagte WFP-Exekutivdirektor James Morris am Freitag in Genf. Die USA lieferten 75 Prozent der benötigten Mittel für die insgesamt 13 Millionen Menschen im südlichen Afrika, die vom Hungertod bedroht sind. Sie mischen GVO-Getreide mit nicht verändertem.

Morris, der auch Sondergesandter von UNO-Generalseketär Kofi Annan für die humanitäre Krise im südlichen Afrika ist, führt derzeit in Genf Gespräche mit Geberländern. Die Lebensmittel müssten vor der Regenzeit Ende Oktober in die sechs betroffenen Länder gebracht werden, betonte er.

Die UNO hatte Anfang Juli einen Appell für insgesamt 611 Millionen Dollar an die Geberländer gerichtet. 507 Millionen davon benötigt das WFP. Laut Morris sagte die EU, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) ablehnt, rund 20 Prozent der Hilfe zu. Die Schweiz setzte knapp drei Millionen Franken ein.

Das WFP akzeptiere Spenden in Naturalien oder cash, führte Morris aus. Die Organisation nehme Spenden von Lebensmitteln an, wenn diese im Spenderland selbst gegessen würden und laut dem Lebensmittelkodex der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unbedenklich gelten. Das sei hier der Fall.

Die Befürchtungen der Empfangsländer, die Bauern würden einen Teil des Getreides für die nächste Saat aufbewahren, könnten gelöst werden, sagte Morris weiter.

Neben Sambia sind auch Simbabwe, Mosambik, Lesotho, Malawi und Swasiland von der seit zwei Jahren andauernden Trockenheit im Süden des Kontinents betroffen. Verstärkt wird der Mangel an Lebensmitteln durch einen allgemeinen Rückgang der

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