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Laut FAO sind Gentechnisch veränderte Lebensmittel unschädlich

JOHANNESBURG - Die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) hat die Entwicklungsländer im südlichen Afrika dazu aufgerufen, sich nicht länger gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel zu sperren.

Derartige Nahrungsmittelspenden stellten nach neuesten Erkenntnissen für den Menschen kein Gesundheitsrisiko dar, sagte FAO-Leiter Jacques Diouf am Freitag beim UNO-Gipfel in Johannesburg.

Angesichts der gegenwärtigen Hungerkrise müssten die betroffenen Regierungen die "schlimmen und unmittelbaren Folgen" ihrer Ablehnung bedenken. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch das UNO-Ernährungsprogramm (WFP) teilten diese Ansicht, betonte Diouf.

Die am stärksten von Hungersnöten betroffenen Länder Mosambik, Sambia und Simbabwe hatten unlängst ihre Bedenken gegenüber den gentechnisch veränderten Lebensmitteln ausgedrückt.

Sambia wollte die Einfuhr derartiger Nahrungsmittel stoppen. In südafrikanischen Ländern sind nach Schätzungen der UNO 13 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Innerhalb der kommenden sechs Monate könnten dort 300 000 Menschen verhungern.

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