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Serono investiert über 500 Mio. Fr. in einen "Campus" für F&E

Genf (sda) Der Genfer Biotech-Konzern Serono will über 500 Mio. Fr. investieren, um das ehemalige Industrie-Areal Sécheron in Genf in einen richtig gehenden "Campus" umzuwandeln. Ziel ist es, die Forschung und die Entwicklung auf einen einzigen Standort zu konzentrieren.

"Wir wollen unser Personal, das gegenwärtig an unserem Hauptsitz sowie in unserem Forschungszentrum von Plan-les-Ouates GE untergracht ist, an einem einzigen Standort zusammenführen", sagte James Grozier, Verantwortlicher des Projekts "Horizon Serono", in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Den Vätern des Projekts schwebt ein eigentlicher "Campus" vor.

"Wege verkürzen"

Dem grössten Biotech-Unternehmen Europas geht es nach den Worten Groziers darum, die Kommunikation und den Kontakte zwischen den Biologen und den Angestellten der andern Bereichen (vor-klinische und klinische Forschung, Rechts- und Homologierungssabteilung sowie Administration) zu verstärken.

"Wir wollen effizienter werden. Die Zeit, die zwischen der Entdeckung eines Moleküls und dem Marktauftritt eines neuen Medikaments vergeht, muss kürzer werden", sagte Gorzier weiter. "Horizon Serono" soll ferner das Arbeitsklima für die Angestellten verbessern.

Öffentlich zugänglich

"Wir wollen auch dem breiten Publikum zeigen, was die Biotechnologie eigentlich ist. Wir werden dies mit einer ständigen Ausstellung im geplanten Atrium des Gesamtkomplexes tun", kündigte Gorzier an.

Die erste Phase, die im nächsten Jahr in Angriff genommen und 2005 fertig gestellt werden soll, umfasst eine Fläche von 54 000 Quadratmetern. Einige Industriegebäude, die unter Denkmalschutz stehen, werden renoviert.

In einer zweiten Phase werden 36 000 Quadratmeter verbaut. Zu den budgetierten Kosten von 500 Mio. Fr. wird sich noch der Kaufpreis für das Sécheron-Gelände gesellen. Dieser Preis ist noch nicht bekannt.

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