Bern (sda) Die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (SANW) drängt in ihrer Vernehmlassungsantwort zum Entwurf des Embryonenforschungsgesetzes auf eine rasche Ausarbeitung. Im Gesetz müssten indes grössere Differenzierungen enthalten sein.
Nötig sei vor allem eine präzisere Unterscheidung und differenzierte Behandlung von Forschungsprojekten, die die Isolation von Stammzellen aus Embryonen verlangen, und der Forschung mit etablierten embryonalen Stammzelllinien, heisst es in einer SANW-Mitteilung vom Montag.
Eine Unstimmigkeit sieht die SANW ferner bei der Verwendung des Begriffs Menschenwürde im Zusammenhang mit embryonalen Stammzellen. Ein Regelungsbedarf bestehe ferner bezüglich der Kommerzialisierung und Patentierung von etablierten Zelllinien, schreibt die SANW.
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Letzte Änderung: 2004-11-30 00:00:00