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UNO strebt Verbot von reproduktivem Klonen binnen zwei Jahren an

NEW YORK - Ein internationales Verbot des menschlichen Klonens zur Fortpflanzung könnte nach Einschätzung von UNO-Diplomaten binnen zwei Jahren in Kraft treten. Dieser Zeitplan sei aber "optimistisch", hiess es am Dienstag in New York.

Derzeit bereitet eine Arbeitsgruppe eine entsprechende Konvention vor. Die UNO-Generalversammlung hatte den Beirat im vergangenen Dezember eingesetzt. Seine Mitglieder aus mehreren Ländern nahmen am Montag ihre auf eine Woche angesetzten Beratungen auf. Vor allem Deutschland und Frankreich hatten bei der UNO auf ein Verbot von reproduktivem Klonen gedrungen.

Der "Wettlauf unverantwortlicher Wissenschaftler, die bereits am Klonen menschlicher Embryonen arbeiten", setzte die internationale Gemeinschaft unter Handlungsdruck, hiess es in einem deutsch-französischen Memorandum. Deshalb müsse schnell und effizient auf diese Herausforderung reagiert werden.

Sollten die Vorarbeiten wie geplant bis zum Ende der Woche abgeschlossen werden, dann könnten die Eckpunkte einer Konvention gegen das Klonen bereits Ende des Jahres der Generalversammlung vorgelegt werden, sagte ein deutscher Diplomat.

Im Laufe des kommenden Jahres könne der Text formuliert und von der UNO verabschiedet werden. Wenn das Dokument dann schnell international ratifiziert werde, könne das Verbot bereits Ende 2004 in Kraft treten.

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