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Basel (sda) Der Verein Basler Appell gegen Gentechnologie ergreift das Referendum gegen das Stammzellenforschungsgesetz (SFG). Das Gesetz erlaubt die Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen und die Forschung an ihnen. Das SFG genüge den Ansprüchen der Forscherlobby, kippe aber wichtige ethische Werte einer Gesellschaft über Bord, schreibt die Organisation in einem Communiqué vom Dienstag. Bei der Forschung an embryonalen Stammzellen würden dem Embryo Zellen entnommen und dieser dabei zerstört.

Der Embryo werde zum Stammzellenlieferant und Organspender umdefiniert.

Das Gesetz nehme damit eine Fahrt ins ethisch-moralische Abseits in Kauf, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem erlaube die Vorlage die Patentierung veränderter menschlicher Stammzellen. Der Basler Appell gegen Gentechnologie setzt sich gegen Genmanipulation beim Menschen und für eine demokratische Kontrolle der Forschung in der Gen- und Reproduktionstechnologie ein. Der Verein hat nach eigenen Angaben über 1000 Mitglieder. Das Parlament hat dem SFG am 19. November 2003 zugestimmt. Bereits haben Lebensrechtsorganisationen wie die Vereinigung "Ja zum Leben" das Referendum gegen die Vorlage angekündigt.

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