Monheim (sda/reuters/afp) Die Agrochemiefirma Bayer CropScience will nun doch keinen gentechnisch veränderten (GMO) Futtermais in Grossbritannien auf den Markt bringen.
Bayer CropScience habe entsprechende Pläne eingestellt, da sich ein Marktstart nicht rentiere, teilte die Tochter des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns Bayer am Mittwoch mit.
Grossbritannien hatte Anfang März den kommerziellen Anbau von gentechnisch verändertem Futtermais zwar grundsätzlich erlaubt. An die Zulassung seien aber eine Reihe von Bedingungen geknüpft, teilte Bayer mit. Da diese im Detail noch nicht festgelegt seien, sei mit Verzögerungen zu rechnen.
Bislang baut Bayer CropScience gentechnisch veränderten Raps und Mais hauptsächlich in Nordamerika an. Im Februar hatte die Agrochemiefirma in China die Zulassung von gentechnisch verändertem Pflanzengut beantragt.
Bayer CropScience setzte vergangenes Jahr mit seinen Produkten 5,8 Milliarden Euro um. Vor gut zwei Jahren hatte Bayer das Pflanzenschutzunternehmen Aventis CropScience gekauft und war damit bei Pflanzenschutzmitteln weltweit zur Nummer zwei nach der schweizerischen Syngenta aufgestiegen.
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Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:59