Basel (sda) Das Referendum gegen das Stammzellenforschungsgesetz ist zu Stande gekommen. Nach Angaben des Vereins Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) haben verschiedene Organisationen rund 82 000 Unterschriften gesammelt.
An der Unterschriftensammlung hatten sich Umwelt-, Lebensrechts- und kirchliche Organisationen beteiligt. Menschen dürften nicht der Forschung geopfert werden, schreibt die SHMK in einem Communiqué vom Dienstag.
Das Stammzellenforschungsgesetz sei eine Mogelpackung: Es lasse den Verbrauch von Embryos nicht nur zu therapeutischen Zwecken zu, sondern auch zur Erforschung der "Entwicklungsbiologie" des Menschen und zur Verbesserung der "Gewinnungsverfahren". Unter diesen Begriffen lasse sich jede Forschung am Embryo rechtfertigen.
Das Parlament hatte das Gesetz im Dezember verabschiedet. Es erlaubt mit Einschränkungen die Forschung an Stammzellen, die aus überzähligen Embryonen bei der In-vitro-Fertilisation gewonnen werden. Die Erzeugung zu Forschungszwecken und der Handel mit Embryonen sind verboten.
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Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:59