Bern (sda) Die Genferseeregion hat sich aus der Sicht des Präsidenten der ETH Lausanne in den letzten Jahren zu einem führenden Forschungszentrum für Biotechnologien entwickelt. Nun gelte es internationale Pharmakonzerne anzusiedeln.
Zwischen den verschiedenen Forschungseinrichtungen an den Gestaden des Lémans habe sich durch die Netzwerkbildung eine Matrix-Struktur entwickelt, sagte ETHL-Präsident Patrick Aebischer in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung "l'agéfi magazine" (Montagsausgabe).
Die Universität Genf habe sich auf die Entwicklungsbiologie spezialisiert und an der Universität der Eidg. Technischen Hochschule (ETH) in Lausanne sei ein Pol rund um die Krebsforschung entstanden.
Laut Aebischer rivalisiert die Genferseeregion mittlerweile mit den Forschungszentren in San Francisco, Boston oder Singapur. In einigen Bereichen sei man bereits an der Weltspitze.
Das Ziel sei nun, in der Region nicht nur Start-up-Firmen, sondern auch grosse Pharmakonzerne aus dem Ausland mit ihren Forschungsteams anzusiedeln. In diesem Zusammenhang wies Aebischer darauf hin, dass sich die Rahmenbedinungen für Start-ups in den letzten Jahren stark verbessert hätten.
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Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:59