Bern (sda) Über neun Millionen Personen sind weltweit bereit, Blut bildende Stammzellen zu spenden. Trotz dieser Zahl ist es laut dem Schweizer Register für Knochenmarkspender schwierig, identische Gewebegruppen zwischen Patienten und Spendern zu finden.
Die Chancen lägen bei 1:1000 bis 1:1 Million, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. Die Transplantation von Blut bildenden (hämatopoietischen) Stammzellen sei aber für Patienten, die an einer Leukämie oder einer anderen schweren Knochenmark-Erkrankung leiden, oft die letzte Hoffnung auf Heilung.
Da sich Menschen verschiedener genetischer Abstammung vermischten, entstünden dauernd neue Gewebegruppen, erläutert die Stiftung. Über Generationen entwickelten sich so Kombinationen, die auf der Welt einmalig seien.
Je mehr Blutstammzellspenderinnen und -spender es gibt, umso grösser sind denn auch die Chancen, identische Gewebegruppen zu finden. Dank der internationalen Zusammenarbeit habe die Schweiz heute Zugang zu fast neun Millionen Spendern und knapp 170 000 Nabelschnutbluteinheiten, hält die Stiftung fest.
Die Spender sind in 54 Registern in 39 Ländern und 36 Nabelschnurdatenbanken in 21 Ländern registriert.
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Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:59