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ETH-Feldversuch mit Gentech-Weizen in Lindau beendet

Lindau ZH (sda) Der ETH-Feldversuch mit Gentech-Weizen in Lindau ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Erste Erkenntnisse werden Ende Jahr erwartet. Die ETH Zürich äusserte sich erleichtert, dass das Experiment ohne Sabotageakte durchgeführt werden konnte.

Das Experiment mit gentechnisch verändertem Weizen ist mit dem Abschluss des Freiluftversuchs noch nicht beendet, wie die ETH Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Im Labor werden die gesammelten Pflanzen- und Bodenproben in den nächsten Monaten untersucht.

Räumung des Feldes

Mit dem Abschluss des Freiluftversuchs begann die Räumung des acht Quadratmeter grossen Feldes. Dazu gehöre die sachgemässe Entsorgung des gesamten Pflanzenmaterials, wie es in der Mitteilung weiter heisst. In der Folge werde der Boden sterilisiert, wie dies das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) vorschreibt.

Die ETH äusserte sich erleichtert über den planmässig abgelaufenen Feldversuch. Grössere Störaktionen und Sabotageakte seien trotz zahlreicher Proteste ausgeblieben, da sich auch die Gegner an die demokratischen Spielregeln gehalten hätten, schreibt die Hochschule.

Der Feldversuch war am 18. März 2004 gestartet worden und erntete insbesondere von der Umweltorganisation Greenpeace harsche Kritik. Die ETH nehme die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Bauern-, Konsumenten- und Umweltorganisationen nicht ernst, lautete der Vorwurf.

Die ETH ihrerseits wies darauf hin, dass das Experiment in Lindau der Grundlagen- und Biosicherheitsforschung diene. Dabei solle lediglich die Resistenz von Weizen gegen Brandpilze untersucht werden.

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