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UNO-Konvention über das Klonen: Kompromissbemühungen dem Scheitern nahe

New York (sda) Die Bemühungen um einen Kompromiss in Form einer politischen Erklärung zu einer globalen Klon-Regelung scheinen zu Scheitern. Die verlautete aus der Schweizer UNO-Mission in New York.

Wie es am Montag (Ortszeit) bei der Mission hiess, konnte die UNO-Generalversammlung keinen Wortlaut finden, der beide Lager zufrieden stellen könnte. Eine Seite mit den USA und dem Vatikan sowie fast 60 meist streng katholischen Ländern fordert ein von Costa Rica eingebrachtes umfassendes Klonverbot.

Die andere Seite stimmt zwar einem Verbot des reproduktiven Klonens zu. Doch sie wehrt sich dagegen, auch das so genannte therapeutische Klonen in eine Anti-Klon-Konvention einzuschliessen

Die Mitunterzeichner des zweiten, belgischen Resolutionsentwurfs setzen nach den Schweizer Angaben darauf, eine Abstimmung durch einen erneuten Antrag auf Vertagen der Debatte zu verhindern. Am heftigsten setzen sich neben Belgien England und Südkorea die Vertagung ein.

Die Schweizer Delegation wird gemäss Anweisung aus Bern den Antrag auf Vertagung unterstützen, teilte die Mission mit. Sollte es zu einer Abstimmung kommen, enthält sich die Schweizer Delegation ihrer Stimme.

Die Sitzung des für Gesetzesfragen zuständigen sechsten UNO-Ausschusses findet am Freitag statt.

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