Neuenburg (sda) Gut ein Prozent der Kinder in der Schweiz sind 2004 durch künstliche Befruchtung gezeugt worden. Insgesamt wurden rund 3600 Frauen mit dieser Methode schwanger. Dies ergab eine erstmals erhobene Statistik über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung.
Bei einem Drittel dieser Frauen führte die in vitro-Fertilisation zu einer Schwangerschaft. Bei etwa zwei Dritteln der so entstandenen Schwangerschaften kam es zu einer Geburt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Vier Fünftel waren Einlingsgeburten, ein Fünftel Zwillingsgeburten und weniger als 1 Prozent Drillingsgeburten. Bezogen auf alle in der Schweiz geborenen Kinder wurden aber 12 Prozent der Zwillinge und 31 Prozent der Drillinge durch künstliche Befruchtung gezeugt.
Gemäss der Statistik lag in rund 40 Prozent der Fälle die Ursache für die misslingende natürliche Fortpflanzung beim Partner der Frau. In den übrigen Fällen war sie bei der Frau, bei beiden oder konnte nicht festgestellt werden.
Die Statistik zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung wurde von 2005 an realisiert und soll nun jährlich erhoben werden. Die ersten Daten beziehen sich auf das Jahr 2002.
© 2009
, Postfach, 3000 Bern 14 - Tel.: +41 31 356 73 84, Fax +41 31 356 73 01
Letzte Änderung: 2006-11-02 14:52:28