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Friedrich-Miescher-Preis 2008 an Basler Professorin Silvia Arber

Basel (sda) Die Basler Professorin Silvia Arber erhält den mit 20 000 Franken dotierten Friedrich-Miescher-Preis 2008. Verliehen wird ihr die Auszeichnung für ihre Forschungsarbeiten über neuronale Netzwerke im Rückenmark.

Mit ihrer Forschergruppe untersucht Silvia Arber etwa die Frage, wie die Netzwerke verknüpft werden müssen, damit sich der menschliche Körper im Bewegungsablauf richtig verhält. In Zukunft solle dies dazu beitragen, auch die komplexeren Netzwerke des Gehirns zu verstehen, teilte die Universität Basel am Mittwoch mit.

Die 1968 geborene Silvia Arber, Tochter des Nobelpreisträgers Werner Arber, ist Professorin für Neurobiologie am Biozentrum der Universität Basel und arbeitet mit ihrer Forschergruppe am Friedrich-Miescher-Institut für biomedizinische Forschung (FMI). Das FMI gehört zur Forschungsstiftung des Pharmakonzerns Novartis.

Der Friedrich-Miescher-Preis wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Biochemie vergeben, die damit jährlich die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Schweiz auf dem Gebiet würdigt. Der 1969 geschaffene Preis ist nach dem verstorbenen Basler DNA-Entdecker Friedrich Miescher benannt und die höchste Schweizer Auszeichnung in Biochemie.

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