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Gesundheitswesen - Schweizer Bevölkerung bleibt länger gesund

In der Schweiz leben Frauen und Männer nicht nur länger, sie bleiben auch länger krankheits- und behinderungsfrei als frühere Generationen. Dies zeigen Zahlen von Interpharma.

Ende des 19. Jahrhunderts betrug die mittlere Lebenserwartung eines Neugeborenen in der Schweiz weniger als 50 Jahre, nicht zuletzt wegen der hohen Säuglingssterblichkeit. 2006 betrug sie 84 Jahre bei Frauen und 79,1 Jahre bei Männern.

In der Schweiz werden Frauen und Männer jedoch nicht nur älter, sondern auch gesünder älter. Die Lebenserwartung bei guter Gesundheit beträgt bei der Geburt 73,2 Jahre, heisst es in der Broschüre "Gesundheitwesen Schweiz 2008" von Interpharma.

Der Pharmabranchenverband beruft sich auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO von 2007. 2000 lag dieser Wert bei 72,5 Jahren.

Nur in Japan und Schweden liegt der Erwartungswert höher - bei 75 respektive 73,3 Jahren. Bei den Nachbarländern der Schweiz liegt er zwischen 71 und knapp 73 Jahren, in den USA nur bei 69,3 Jahren.

Allgemein nehmen in den meisten hochentwickelten Ländern die krankheitsfreien Lebensjahre zu. In Grossbritannien etwa lag die Lebenserwartung bei guter Gesundheit 1981 um die 65 Jahre, 2007 bei 70,6 Jahren.

Die Lebensqualität vieler alter Menschen habe sich dank medizinischen Fortschritten und einem gesunden Lebensstil verbessert, kommentiert Interpharma.

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