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Novartis: Gen-Mais schadet Schmetterlingen nicht

Wehr (sda/dpa) Gentechnisch veränderter Mais kann nach Ansicht des Novartis-Konzerns Schmetterlingen nicht schaden. Novartis reagiert damit auf eine Studie amerikanischer Forscher, die im britischen Fachmagazin "Nature" veröffentlicht wurde.

Da sich die Larven des Monarchfalters nicht zur Blütezeit des Maises entwickelten, kämen die Tiere im Freiland mit dem gentechnisch veränderten Mais nicht in Berührung, begründete die deutsche Novartis-Tochter ihre Auffassung.

Laut den erwähnten US-Forscher hatten die Pollen von sogenanntem Bt-Mais im Laborversuch bei Schmetterlingsraupen Kümmerwuchs verursacht oder sie sogar getötet.

Der Bt-Mais produziert in seinem Blatt- und Stengelgewebe das Gift des Bakteriums Bacillus thuringiensis und schützt sich damit vor Insektenfrass, insbesondere vor dem Maiszünsler. Da Mais eine windbestäubte Pflanze ist, gelangt viel verdrifteter Pollen auf die Blätter entfernter Pflanzen.

Der Konzern erklärte dagegen, der natürliche Lebensraum der Monarchraupen seien Viehweiden, Wiesen, Brachflächen oder Ödland, aber nicht intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ausserdem flögen Maispollen nicht sehr weit und könnten daher keine Monarchfalter in der Umgebung von Maisfeldern gefährden.

Bt-Mais wirkt nach Auskunft von Novartis nachweislich nur gegen den Maiszünsler. Schäden an anderen Insekten, die in einem Maisfeld leben, seien unter Freilandbedingungen nicht beobachtet worden.

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