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Monsanto verzichtet auf steril machende Gentechnologie

Washington (sda/afp) Der US-Biotechnikriese Monsanto hat sich verpflichtet, kein durch Gentechnologie steril gemachtes Saatgut zu vermarkten. Das Unternehmen reagierte mit dem Schritt am Montag (Ortszeit) auf Kritik der Rockefeller-Stiftung.

Die Kritiker hatten bemängelt, mit der Sterilisierungstechnik werde eine Wiederaussaat von geerntetem Gen-Getreide unmöglich gemacht. Landwirte in armen Entwicklungsländern könnten so gezwungen werden, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.

In einem Brief an die Rockefeller-Stiftung erklärte Monsanto-Chef Robert Shapiro die Verpflichtung seines Unternehmens, keine Gentechnologien zu vermarkten, die Samen unfruchtbar machen könnten. Monsanto sei ohnehin bislang nicht im Besitz solcher Technologien.

Durch eine bevorstehende Fusion mit der Firma Delta and Pine Land könne das Unternehmen diese jedoch erwerben. Bislang sei das gentechnische Verfahren zur Saatgut-Sterilisation noch im Entwicklungsstadium und brauche noch mindestens fünf Jahre bis zur Vermarktungsreife, betonte Shapiro.

Die Rockefeller-Stiftung begrüsste die Entscheidung von Monsanto. Damit könne gesichert werden, dass auch arme Bauern in den Entwicklungsländern von der Pflanzen-Biotechnologie profitierten, sagte Stiftungspräsident Gordon Conway.

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