Zürich (sda) Verschiedene Schweizer Hochschulen wollen ihre Studiengänge in Biotechnologie zusammenlegen. Einen ersten Zusammenschluss realisieren die ETHZ und die Hochschulen Winterthur und Wädenswil ZH.
Bis Ende Jahr wollen die Hochschulen Burgdorf BE, Muttenz BL, Sitten VS, Wädenswil und Winterthur dem Bund ein Kandidatur-Dossier für die Anerkennung eines gemeinsam geführten nationalen "Kompetenznetzes" in Biotechnologie vorlegen. Die enge Zusammenarbeit soll eine bessere Aufgabenteilung und damit einen effizienteren Einsatz der Mittel bewirken.
Die vor allem in der angewandten Forschung starken Fachhochschulen arbeiten dabei mit den Universitäten (Grundlagenforschung) und der Wirtschaft (Umsetzung in Produkte und Dienstleistungen) zusammen.
Ein erstes Kompetenzzentrum entsteht nun in der Region Zürich. Es soll "Nukleus eines Netzwerkes" sein, wie der Zürcher Bildungsdirektor Ernst Buschor am Donnerstag vor den Medien ausführte.
Dabei geht es um die Koordination der Studiengänge Chemie und Biotechnologie, von denen jeder Elemente des jeweils anderen umfasst. Ersterer wird an der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW), letzerer an der Hochschule Wädenswil (HSW) angeboten. Beide Schulen arbeiten schon heute eng mit der ETH zusammen; eine Zusammenarbeit, die noch intensiviert werden soll.
Die Zusammenlegung steht im Zusammenhang mit der Aufbauphase der Fachhochschulen. Bis 2003 unterstützt der Bund den Aufbau von Kompetenzzentren in zukunftsorientierten Fachrichtungen. Und als solche ist die Biotechnologie vom Bund anerkannt.
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Letzte Änderung: 2004-09-17 09:35:59