Stellungnahmen (Archiv)

Baumwolle und Herbizidspritzung

Aussage: "Auf fast einer Million Hektare wurde 1996 die gentechnisch veränderte Baumwollsorte Bollgard erstmals angebaut. Nach Ankündigung der Herstellerfirma Monsanto sollte sie gegen den cotton bollworm resistent sein. Doch bereits im ersten Sommer wurden mehrere tausend Hektaren mit eben diesem Schädling befallen. (...) Die Bauern gingen wieder dazu über, die angeblich resistente Pflanze mit Insektiziden einzunebeln."

Gen-Schutz-Zeitung Nr. 7, Januar 1997

Stellungnahme: "Die Behauptung, die Baumwollsorte Bollgrad (mit gentechnisch eingebautem Bt-Gen) habe nicht gehalten, was sie versprochen habe, und die Bauern hätten wieder zur Giftspritze greifen müssen, entspricht nicht den Tatsachen. Die Fakten sprechen für sich:

Ablauf der Ereignisse

Ökologischer Vergleich: Massive Einsparung von Insektiziden

Keine Bt-resistenten Schädlinge beobachtet

Altes und neues Resistenzmanagement

Dr. Klaus Ammann, Direktor des Botanischen Gartens, Universität Bern, Juni 1997
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