Synthetische Biologie

Séance de réflexion «Synthetische Biologie - von der Biotechnologie zum Bioengineering»


Montag, 24. November 2008, 09.30 Uhr bis 12.45 Uhr mit anschliessendem Steh-Buffet
Mediensaal im Kornhausforum, Kornhausplatz 18, 3011 Bern


  1. Synthetische Biologie: Der (lange) Weg zum Bioingenieur - und forschungspolitische Herausforderungen
    Prof. Dr. Sven Panke, Institut für Verfahrenstechnik, ETH Zürich
  2. Ethische Fragen der Synthetischen Biologie - ist eine inklusive Debatte möglich?
    Prof. Dr. Nikola Biller-Andorno, Institut für Biomedizinische Ethik, Universität Zürich
  3. Die veröffentlichte Wahrnehmung der Synthetischen Biologie - und was man daraus schliessen kann
    Dr. Markus Hofmann, Journalist, NZZ
  4. Zu den Referenten
  5. Teilnehmerliste

1. Synthetische Biologie: Der (lange) Weg zum Bioingenieur - und forschungspolitische Herausforderungen

Sven Panke, Institut für Verfahrenstechnik, ETH Zürich (ab 1.1.2009: Department for Biosystems Science and Engineering, ETH Zürich, Basel)

Die langfristigen Ziele der Biotechnologie sind vielfältig: die Herstellung von intelligenten Arzneimitteln, die Gewinnung sauberer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen, das Design von massgeschneiderten Therapeutika, die Durchführung sauberer Chemie und die Herstellung von neuen, komplizierten Verbindungen. Bis jetzt verbessern Biotechnologen erfolgreich manche natürlichen Vorlagen der Natur (siehe Penicillin und Ethanol Produktion) oder führen limitierte Veränderungen an biologischen Systemen durch (Antikörperproduktion). Es herrscht jedoch eine grosse Diskrepanz zwischen den Zielen auf der einen Seite und dem aktuell biotechnologisch Möglichen auf der anderen Seite. Das Dilemma der Biotechnologie ist die Komplexität der verwendeten Katalysatoren (Bakterien, Hefen). Die Motivation der synthetischen Biologie ist daher, die Prozesse oder Manipulationen (innerhalb einer Zelle) so umzugestalten, dass die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können.

Um dies zu erreichen, wählte die synthetische Biologie einen Ansatz ähnlich jenem der Ingenieurswissenschaften: Ingenieure verwenden Standartbauteile (wie zum Beispiel Transistoren) und bauen sie nach mathematischen Modellen oder Fertigungsschemata in komplexe Systeme ein. Die synthetische Biologie versucht mit biologischen Systemen ähnlich systematisch und teilweise vereinfacht umzugehen, und untersucht, ob und wie man komplexe Einheiten wie Zellen mit standardisierten (DNA-) Teilen (um-) bauen kann.

Grundlage und treibende Kraft der synthetischen Biologie sind die rasanten Fortschritte der chemischen DNA Synthese. Man kann heute mit enormen Kapazitäten DNA Stücke herstellen und zu grossen Strängen zusammenfügen. Den vorläufigen Gipfel erreichte das Craig Venter Institute mit der chemischen Synthese des Genoms des kleinsten Lebewesens, Mycoplasma genitalium (580'000 Basenpaare) im Jahr 2007. Dieses Genom ist allerdings (noch) nicht funktionell.

Um reproduzierbar ein voraussagbares Verhalten von Systemen zu produzieren, versucht man in der synthetischen Biologie also biologische Bauteile auf DNA-Ebene zu definieren. Standardisierte (automatisierbare) Protokolle sollen gewährleisten, dass diese Bauteile auch zu komplexeren DNA Strukturen verknüpft und schlussendlich vielleicht sogar zu ganzen Genomen zusammengebaut werden können.

Eine weitere Herausforderung ist der erfolgreiche Einbau der Bausteine in biologische Systeme (Zellen). Selbst einfachste Zellen verfügen über stark verknüpfte Netzwerke, die das Einbringen von neuen Funktionalitäten nur im Kontext erlauben. Die komplizierten Netzwerke innerhalb einer Zelle sind (noch) nicht verstanden und werden von Systembiologen erforscht. Schon der Einbau eines einzelnen Gens beeinflusst das Netzwerk einer Zelle, dementsprechend schwierig ist die genaue Vorhersage, wie ein ganzer Bauteil sich verhalten könnte.

Mit verschiedenen Ansätzen versucht man die Netzwerke zu verkürzen und kontrollierbar zu machen. Ein erster Ansatz ist die Ausarbeitung von reduzierten Genomen, die in der Frage nach dem "minimalen Genom" gipfelt. Das minimale Genom soll ausschliesslich auf jene Gene reduziert sein, die für das Funktionieren einer Zelle absolut notwendig sind. Theoretische Berechnungen beziffern die Zahl der benötigten Gene auf 200. Ein weiterer Ansatz ist, in zellfreien Systemen, als in vitro zu arbeiten. Schlussendlich könnte man innerhalb einer Zelle eine "Parallelwelt" aufbauen: man programmiert chemische Schnittstellen um und erlaubt so kleinen rekombinanten Netzwerken die Funktion in der Zelle aber ausserhalb des zellulären Kontexts.

Bis heute verzeichnet die junge Wissenschaft der synthetischen Biologie kleine Erfolge: ein Vorläufer des Malariamedikaments Artemisinin kann in Hefen hergestellt werden. Des Weiteren gelang es schon, einfache logische Schaltkreise, sowie Proteinoszillatoren und programmierte räumliche Bakterien-Muster nachzubauen.

Synthetische Biologie ist also keine reife, existierende Technologie. Synthetische Biologie ist vielmehr interdisziplinäres Forschungsprojekt und eine der ambitioniertesten Entwicklungen der Biotechnologie der letzen 10-20 Jahre.

Hintergründe der Synthetischen Biologie

Als Geburtsstunde der Synthetischen Biologie kann man die erste Konferenz, Synthetic Biology 1.0 im Jahr 2004 in Boston, USA nennen. Schon zwei Jahre danach, bei der Synthetic Biologiy 2.0 Konferenz in Berkley wurde Kritik von NGOs laut. Bei dieser zweiten Konferenz wurden sozioökonomische und ethische Aspekte auch schon von den Wissenschaftlern selbst aufgegriffen und diskutiert. Bei den darauffolgenden Konferenzen (Synthetic Biology 3.0 in Zürich und 4.0 in Hongkong) zeigte sich die "Community" durchaus bereit, dieses Thema proaktiv aufzunehmen und fördert die damit verbundene Diskussion in einer Reihe von Aktivitäten.

Während man die USA als Heimat der synthetischen Biologie bezeichnen kann, hat die Antwort Europas nicht lange auf sich warten lassen. Die Synthetische Biologie wurde (ungewöhnlicherweise) nicht national, sondern auf europäischer Ebene lanciert. Mit der Beteiligung und Koordination von mehreren EU -Projekten hat die ETH Zürich europaweit eine führende Position eingenommen, dies auf wissenschaftlicher aber auch auf didaktischer Ebene.


2. Ethische Fragen der Synthetischen Biologie - ist eine inklusive Debatte möglich?

Prof. Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno, Institut für Biomedizinische Ethik, Universität Zürich

Sauber Energiequellen, die Entwicklung von ~low-cost~ Medikamenten - die Synthetische Biologie bietet verlockende Perspektiven. Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage "Wie weit dürfen wir gehen?", "Was für Risiken bringen die neuen Technologien mit sich?"

Synbiosafe ist ein internationales, interdisziplinäres wissenschaftliches Projekt, das im 6. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, Fragen der Ethik und der Sicherheit der Synthetischen Biologie zu definieren und eine Debatte anzuregen. In einem Priority Paper, erarbeitet mit Hilfe von Experteninterviews, einer E-Konferenz und Feedbacks von Naturwissenschaftern und ELSA (Ethical, Legal and Social Aspects) Wissenschaftern sollen die zentralen Punkte dieser Debatte zu definiert werden.

Für die Experteninterviews wurden 20 Wissenschafter befragt, die im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission gefördert werden. Dazu gehören nicht nur Biologen sondern auch Ingenieurwissenschafter, Chemiker, Genetiker, Mathematiker, Physiker und Computerwissenschafter. Die Interviewten sollten Stellung nehmen zu der Frage: "Was sind die wichtigsten Fragen die sich in Bezug zu synthetischer Biologie stellen?".

Um die Debatte auf breiterer Basis anzuregen wurde, auf der Grundlage der Experteninterviews, eine E-Konferenz durchgeführt. Angekündigt wurde die E-Konferenz auf verschiedenen Websites und Meetings der Synthetischen Biologie. Teilgenommen haben 124 Personen aus 23 Ländern (50% aus Europa), vorwiegend Personen aus Naturwissenschaften und ELSA Wissenschaften. Diskussionspunkte kamen aus den Bereichen Ethik, Schutz und Sicherheit, Intellectual Property, Regulation und öffentliche Wahrnehmung.

Die Ethik, die bei dieser Konferenz auf das grösste Interesse stiess, befasste sich mit Fragen wie "Was ist Leben?", "Was unterscheidet Leben von einer sich replizierenden Maschine?" und "Wann wird ein Forscher zum Schöpfer?". Des Weiteren wurde der Stellenwert der ethischen Debatte in der synthetischen Biologie diskutiert und die Frage gestellt, wie sich die Synthetische Biologie auf die herrschende Kluft zwischen arm und reich auswirken könnte.

Die in der E-Konferenz angesprochen Aspekte wurden schliesslich in einem Priority Paper um drei Kernthemen gruppiert:

"Was ist Natur?", "Wie wichtig ist die DNA für unser Selbst und unsere Würde?", "Wann hört die Wissenschaft auf und fängt die Schöpfung an? "~ "Gehören Leiden und Endlichkeit nicht zum menschlichem Dasein? "- diese Fragen sind zentral in der ethischen Debatte der Synthetischen Biologie, haben aber wenig Aussicht auf einen normativen Konsens. Mit einer offenen Debatte sollen jedoch Rahmenbedingung für einen fairen Strategieprozess ermöglicht werden.

Das Priority Paper wurde auf dem "4th International Meeting on Synthetic Biology SB4.0" in Honkong vorgestellt. Schmidt M et al: The Societal Aspects of Synthetic Biology: A Priority Paper. Third Draft.


3. Die veröffentlichte Wahrnehmung der Synthetischen Biologie - und was man daraus schliessen kann

Markus Hofmann, Jounalist, Neue Zürcher Zeitung

Eine öffentliche Debatte zur Synthetischen Biologie findet in der Schweiz zurzeit nicht statt. Seit ein paar Jahren erscheinen vereinzelt Artikel zu dem neuen Forschungsgebiet. Insbesondere rund um den Kongress SB 3.0 an der ETH Zürich im Sommer 2007 ist in verschiedenen Zeitungen über die Synthetische Biologie berichtet worden.

Die Berichte enthalten Begriffe und Metaphern, die für Diskurse rund um neue Technologien typisch sind. Grundsätzlich stehen sich Versprechungen seitens der Wissenschaft/Industrie und Befürchtungen seitens organisierter, explizit wissenschaftskritischer Gruppen (ETC, SAG) gegenüber; die Meinungen der NGOs werden oft unkritisch mit der Ansicht der Bevölkerung ineins gesetzt (wobei man sich im Fall der Synthetischen Biologie nicht einmal auf Umfragen abstützen kann). Berichtet wird über Ängste, die in der Bevölkerung vorhanden sind, gleichzeitig wird festgehalten, dass dieselbe Bevölkerung noch kaum etwas über die Synthetische Biologie weiss. Und Wissenschafter werden zitiert, die von einer "Revolution" sprechen, gleichzeitig aber nicht sagen können, wohin diese führt. Solche Gegenüberstellungen tauchen bei Debatten über neue Technologien regelmässig auf.

Für etwas mediale Aufregung sorgte ein Comic, der von der SCNAT vom Amerikanischen ins Deutsche übersetzt wurde. Doch die Interpretation des Comics ist von den Annahmen des Betrachters abhängig. Liest man den Comic mit einem deutlich wissenschaftskritischen Blick, kann man darin die schlimmsten Befürchtungen bestätigt sehen. Der Comic lässt sich aber auch ganz anderes lesen, nämlich als Ausdruck von Experimentierfreude, Interesse an der Wissenschaft, Lernbereitschaft usw.

Die Titel der durchgesehenen Artikel lauten etwa: "Auf dem Baummarkt des Lebens" (Baz 2.12.05), "Lego-Basteln für Genetiker" (MLZ 15.12.05), "Die Neuerfindung des Lebens" (Spiegel 14.8.06) "Wir fangen ein neues Leben an" (Weltwoche 23.2.06), "Organismen vom Reissbrett" (NZZ 23.8.06), "Die Maschine lebt" (Woz 12.7.07), "Der neueste Bio-Schocker" (Mittelandzeitung 11.7.07). Vermittelt wird damit das Bild eines Ingenieurs, der am Leben bastelt. Fachbegriffe wie "Biobricks" unterstützen diesen Eindruck. Wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang der Begriff des Lebens, an dem sich verschiedenste moralische Fragen anknüpfen lassen. Die Synthetische Biologie eignet sich daher gut, um gesellschaftliche Grundhaltungen zu debattieren, die im Grunde wenig mit der Wissenschaft selber zu tun haben. Die Synthetische Biologie könnte damit zu einer Stellvertreterin gesellschaftlicher Auseinandersetzungen werden, wie dies bereits die Nanotechnologie vor ein paar Jahren war.

Um für diese Diskussionen gewappnet zu sein, ist von Seiten der Wissenschaft nicht nur die Vermittlung von Information notwendig sondern vor allem auch Herstellung von Vertrauen. Die Basis dafür schaffen am besten glaubwürdige Wissenschafter selber.


4. Zu den Referenten

Prof. Dr. Sven Panke

Koordinaten
Prof. Dr. Sven Panke
Ausserordentlicher Professor für Bioverfahrenstechnik
ETH Zürich
CNB E 122.1
Universitätstrasse 6
8092 Zürich
Switzerland
Phone: +41 44 632 04 13
Fax: +41 44 632 19 93
E-mail: panke(at)ipe.mavt.ethz.ch

Prof. Dr. Sven Panke ist ausserordentlicher Professor für Bioverfahrenstechnik an der ETH Zürich. Er wird zum 1.1.2009 das neue Department for Biosystems Science and Engineering (BSSE) der ETHZ in Basel verstärken. Nach einer Ausbildung als Biotechnologe an der Technischen Universität Braunschweig (Deutschland) und Forschungsaufenthalten in der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig und am Centro de Investigaciones Biologicas in Madrid führte er seine Doktorarbeit am Institut für Biotechnologie der ETH Zürich durch. Nach einem zweijährigen Aufenthalt bei der Chemie- und Biotechnologiefirma DSM in den Niederlanden kehrte er 2001 als Assistenzprofessor an die ETH zurück und wurde 2007 zum ausserordentlichen Professor befördert.
Sven Panke ist seit 2004 an 4 europäischen Verbundprojekten zur Synthetischen Biologie beteiligt, von denen er 3 leitet, und hat eine neue Runder europaweiter Unterstützung durch die European Science Foundation initiiert. Er gehörte zu den Organisatoren der Konferenz "Synthetic Biology 3.0" im Sommer 2007 in Zürich und war Mitglied der Beratungsgruppe der EU-Kommission in Brüssel zum Thema Synthetische Biologie.


Prof. Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno

Koordinaten
Prof. Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno
Professorin für Biomedizinische Ethik
Institut für Biomedizinische Ethik
Universität Zürich
Zollikerstr. 115
CH-8008 Zürich
T: +41 44 634 83 80/81
F: +41 44 634 83 89
E: biller-andorno(at)ethik.uzh.ch

Abitur am Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen (1,0). Studium der Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg (Staatsexamen 1996, Dr. med. 1997) sowie der Philosophie und Sozialwissenschaften an der Fernuniversität Hagen (M.A. 1996, Dr. phil. 2001), Studienabschluss jeweils mit Bestnoten. Studienaufenthalte an den Universitäten Oxford, Edinburgh, McGill (Montreal), Harvard und Genf; Förderung u.a. durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, das Bayerische Stipendium für Hochbegabte, den Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und den DAAD. 1997-98 Visiting Scholar am Program for Humanities in Medicine der Yale University und Postdoctoral Research Fellow an der Harvard Medical School. 1998 - 2002 Assistentin bzw. Oberassistentin an der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen; Habilitation für das Fach Medizinethik und Medizintheorie. 2002 - 2004 Ethikerin an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. 2004 - 2005 Professorin und Direktorin des Instituts für Ethik in der Medizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin (C3).
Seit Oktober 2005: Ordentliche Professorin für Biomedizinische Ethik an der Universität Zürich. Seit 2007: Direktorin des Instituts für Biomedizinische Ethik. Mitglied der Ethik-Kommission der Universität Zürich sowie der Zentralen Ethik-Kommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Mitglied im Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik sowie im Board of Directors der International Association of Bioethics und der Akademie für Ethik in der Medizin. Deputy Editor des Journal of Medical Ethics.


Dr. Markus Hofmann

Koordinaten
Dr. Markus Hofmann
Journalist
Neue Zürcher Zeitung
Falkenstrasse 11
Postfach
8021 Zürich
Tel. +41 (44) 258 11 11
Fax +41 (44) 252 13 29
E-Mail: m.hofmann(at)unibas.ch

Markus Hofmann (geb. 1969 in Zürich) studierte in Zürich und Frankfurt am Main Rechtswissenschaften. Nach einer wissenschaftlichen Assistenz am Lehrstuhl für Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich und einem Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main promovierte er 1999 mit einer Arbeit über die Rechts- und Staatsphilosophie F.W.J. Schellings. Nach einem Praktikum bei Radio DRS trat er 1999 in die NZZ als persönlicher Mitarbeiter des Chefredaktors und redaktioneller Mitarbeiter ein. Seit 2003 ist er dort tätig als Redaktor (Ressort Schweiz und Dossier/Zeitfragen), u.a. verantwortlich für die Themen Sozialpolitik, Umweltpolitik, Biopolitik, neue Technologien, Sterbehilfe, Privacy, Geistiges Eigentum. Zurzeit ist er Teilnehmer am Lehrgang "Master of Advanced Studies in Applied Ethics" an der Universität Zürich (Abschluss Mai 2009).


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