Folie 2
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| Die Gentechnologin legt dann die befruchtete Eizelle der Maus auf ein Glasplättchen unter das Mikroskop. Damit die Eizelle auf dem Glasplättchen nicht hin und her rutscht, wird sie mit einer Saug-Pippette festgehalten. Dann sticht die Gentechnologin mit einer sehr dünnen Glasnadel in die Eizelle und spritzt viele Kopien eines bestimmten Erbfaktors hinein. So kann sie zum Beispiel einen Erbfaktor (Gen) hineinspritzen, von dem sie weiss, dass er beim Menschen Krebs verursachen kann. Wenn man Glück hat, baut sich dieses Gen stabil in das Erbmaterial der befruchteten Maus-Eizelle ein. |
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| Dann wird die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eines Muttertieres transferiert. Wenn die befruchtete Eizelle zu einer kleinen Maus herangewachsen ist, kommt sie auf die Welt. Sie trägt das Krebsgen in all ihren Körperzellen, auch in den Fortpflanzungszellen. Deshalb vererbt sie die neu erworbene Eigenschaft - in diesem Fall die Anfälligkeit für Krebs - an die nachfolgenden Generationen weiter. |