Folie 2
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| Die Gentechnologin gibt dann das menschliche Insulin-Gen und das geöffnete Plasmid des Bakteriums zusammen in ein Röhrchen und fügt "biologischen Klebstoff" hinzu. Dieser schweisst die beiden DNS-Stücke wieder zusammen. Man spricht dann von einem neu kombinierten oder rekombinanten Plasmid. Es besteht aus menschlicher und bakterieller DNS. |
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| Dann muss man das neu kombinierte Plasmid zurück ins Bakterium schleusen, wo es sich vermehrt. Ist diese Übertragung geglückt, produziert das Bakterium anhand des Insulin-Gens menschliches Insulin-Protein. Das Bakterium kann quasi als kleine Fabrik betrachtet werden, die ein Medikament herstellt. Im Inneren des Bakteriums gibt es aber nebst dem Insulin noch viele andere Proteine. Aus dieser Protein-Suppe muss die Gentechnologin nun das Insulin herausfischen und reinigen. Nach mehreren Reinigunsschritten ist das Insulin dann so sauber, dass es als Medikament für Zuckerkranke eingesetzt werden kann. |